Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Initiative DocStop feiert zehnten Geburtstag

Seit inzwischen einem Jahrzehnt setzt sich das Projekt dafür ein, die medizinische Unterwegsversorgung von Berufskraftfahrern zu verbessern.

DocStop-Karte, © DocStop für Europäer e.V.In dieser Zeit hat die Initiative viel erreicht: Jedes Jahr nutzen über 4.000 Bus- und Lkw-Fahrer das DocStop-Ärztenetzwerk, wenn sie unterwegs mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Zu diesem gehören mittlerweile über 700 Mediziner in ganz Deutschland sowie in Dänemark und Österreich. Hintergrund ist, dass es oft schwer ist, in einer fremden Stadt oder Ortschaft zeitnah eine Praxis zu finden, in deren Nähe auch ein 40-Tonner parken kann und die jemanden ohne regulären Termin behandelt. Die Folge können schwere Verkehrsunfälle sowie dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigungen der Fahrer sein. Genau hier greift das Projekt DocStop, indem es mittels einer App und einer Hotline Informationen darüber bereitstellt, wo der nächste Arzt zu finden ist, der die notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

Ziel des Vorhabens ist es, ein europaweites Versorgungsnetzwerk zu etablieren. Hierzu kooperiert DocStop auch mit verschiedenen Unternehmen, wie beispielsweise DEKRA, die die Initiative unterstützen. Initiator ist der 70-jährige Polizeihauptkommissar Rainer Bernickel, der für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. „Bei all unseren Bestrebungen, auch in anderen europäischen Ländern zu wachsen, steht immer der ehrenamtliche Gedanke im Mittelpunkt. Auch geht es uns darum, dass die Fahrerinnen und Fahrer den Service kostenlos nutzen können“, erklärt Bernickel.

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