Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

2017 weniger Verkehrsunfälle mit Personenschaden

Ersten Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zufolge sind die Unfälle mit Personenschaden sowie die Zahl der Verunglückten 2017 leicht zurückgegangen.

Warndreieck vor Unfallstelle, © benjaminnolte - FotoliaSo haben sich im Vergleich zu 2016 ca. 5.000 weniger Verkehrsunfälle ereignet, bei denen Menschen verletzt worden sind. Gleiches gilt für die Anzahl der Personen, die dabei zu Schaden gekommen sind. Nahezu gleich geblieben ist hingegen der Anteil der Verkehrsopfer mit Todesfolge. Jedoch ist die Gesamtfahrleistung den vorläufigen Daten zufolge um etwa zwei Prozent gestiegen, sodass das Risiko, bei einem Verkehrsunglück ums Leben zu kommen, trotzdem um zwei Prozent gesunken ist. Das entspricht 4,1 Getöteten pro eine Milliarde Fahrzeugkilometern.

Dabei zeigen sich jedoch klare Unterschiede: Auf Autobahnen und Landstraßen haben etwas weniger Unfälle Todesopfer gefordert, während die Zahl der tödlich Verunglückten innerorts und auf außerörtlichen Bundesstraßen geringfügig gestiegen ist. Zudem sind weniger Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sowie junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren betroffen gewesen. Einen leichten Zuwachs hat es hingegen bei der Altersklasse der 25- bis 64-Jährigen und der älteren Bevölkerung gegeben.

BASt: Voraussichtliche Entwicklung von Unfallanzahlen und Jahresfahrleistungen in Deutschland – Ergebnisse 2017 (PDF, 154KB)

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