Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

DEKRA seit 40 Jahren in der Unfallforschung aktiv

Seit vier Jahrzehnten sehen es die Verkehrsexperten von DEKRA als ihre Aufgabe an, die Sicherheit auf deutschen Straßen zu verbessern.

DEKRA Lkw mit Dummys, © DEKRASomit feiert die DEKRA Unfallforschung in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Kernaufgabe der Abteilung ist es, das reale Unfallgeschehen zu analysieren und auszuwerten, um daraus Lösungskonzepte für die Zukunft abzuleiten, die das Unfallrisiko senken. Das Arbeitsfeld reicht dabei von Kleinkollisionen über Fahrzeugbrände und Schutzplankendurchbrüchen bis hin zu Massenkarambolagen. Darüber hinaus untersuchen die Verkehrswissenschaftler die Fahrdynamik in Abhängigkeit von Modell und Strecke und pflegen eigene Unfalldatenbanken. Neben verschiedenen Crash Tests fließen zudem auch Gutachten, die DEKRA im Auftrag von Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten erstellt, in die Ergebnisse mit ein, sodass die Mitarbeiter auf eine breitgefächerte Datenbasis zugreifen können.

Neben der Unfallanalyse liegt seit 1978 ein weiterer Fokus auf verschiedenen Forschungsprojekten, die die Verkehrssicherheitsexperten von DEKRA koordinieren und durchführen. Hierzu gehört unter anderem das Vorhaben „Theseus“, das sich mit der Sicherheit von Tankfahrzeugen beschäftigt. Weitere Themen, mit denen sich die Wissenschaftler auseinandersetzen, sind zum Beispiel Brandfälle in Reisebussen, die Gefahr, die von rechts abbiegenden Lkw für Fußgänger und Radfahrer ausgeht, oder auch eine Vergleichsstudie zwischen verschiedenen Rettungsmethoden, die bei eingeklemmten Pkw-Insassen zum Einsatz kommen.

Ergänzt werden diese seit nunmehr 15 Jahren durch weitere Projekte auf EU-Ebene. Dazu zählen beispielsweise „Safety in Motion“ (SIM), in dessen Zentrum die Motorradsicherheit steht, oder auch „SafetyCube“, das Verkehrssicherheitsmaßnahmen in Bezug auf Kosten und Nutzen europaweit systematisch vergleichbar machen soll.

DEKRA Pressemitteilung

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