Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Antiallergika beeinflussen Fahrtüchtigkeit

Mit Beginn der Pollenzeit haben rund 16 Prozent der Bevölkerung mit Allergiesymptomen zu kämpfen. Antihistaminika helfen zwar, machen jedoch müde.

Ällterer Mann mit einer Packung Tablettem, © aletia2011 - FotoliaDieser Effekt kann so stark ausfallen, dass sich das Risiko für Sekundenschlaf erhöht und die Betroffenen nicht mehr fahrtüchtig sind. Allerdings besteht das Problem nicht nur bei Antiallergika, sondern 15 bis 20 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Medikamente können sich auf die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen, negativ auswirken. Darunter fallen beispielsweise Schmerzmittel, Psychopharmaka oder auch Antiepileptika, die oft eine unterschwellige Müdigkeit hervorrufen und die kognitive Leistungsfähigkeit herabsetzen. Die Folge können brenzlige Situationen bis hin zum Unfall mit tödlichem Ausgang sein.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt Auto- und Berufskraftfahrern daher, sich bei Arzneimitteln – egal ob verschrieben oder rezeptfrei – beim Arzt oder Apotheker zu erkundigen, ob sie sich unter Einfluss der jeweiligen Tabletten oder Tropfen hinters Steuer setzen können und dürfen. Das sollte vor allem dann geschehen, wenn Patienten eine bestimmte Medizin zum allerersten Mal einnehmen oder das Produkt wechseln. Gleiches gilt, wenn sie beabsichtigen, die Dosis zu erhöhen oder das Mittel abzusetzen. Auch kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, wodurch sich gegebenenfalls auftretende Nebenwirkungen verstärken können.

DVR-Infoportal: Medikamente und Straßenverkehr

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