Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Smarte Lkw: Datensicherheit bei Fahrzeugen

Moderne Fahrzeuge sind mit allerhand Fahrerassistenzsystemen ausgestattet und nicht selten übers Internet vernetzt, doch was bedeutet das in der Praxis?

Digital vernetzter Lkw, © kamonrat - FotoliaExperten gehen davon aus, das hoch automatisierte Autos und Nutzfahrzeuge bereits 2020 bis zu vier Terabyte an Daten pro Stunden erzeugen – mehr als auf die Festplatte eines handelsüblichen Laptops passt. Auch sind Lkw, Busse und Pkw zunehmend mit Servern und Backend-Systemen verbunden. Der Austausch reicht vom Update für das Navigationssystem bis hin zu Meldungen über die Innentemperatur oder Container und ihre genaue Position. Damit sind für Fahrer und Unternehmen sowohl eine Menge Vorteile als auch Risiken verbunden.

Positive Aspekte dieser Entwicklung sind beispielsweise Effizienzassistenten, mit denen sich nicht nur Sprit sparen, sondern auch der Ausstoß von CO2-Emissionen reduzieren lässt. Auch informieren verschiedene Systeme Berufskraftfahrer über Aquaplaning und Glatteis sowie über Baustellen auf der Strecke. Sie weisen auf auszutauschende Bauteile hin und helfen, logistische Prozesse insgesamt effizienter zu gestalten.

Problematisch wird es jedoch bei fahrerbezogenen Daten, denn hier kommt der Datenschutz ins Spiel. So könnten sich neue gesetzliche Rahmenbedingungen wie die DSGVO laut der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Andrea A. Voßhoff zukünftig unter Umständen auch darauf auswirken, welche Informationen technische Geräte, wie beispielsweise digitale Tachografen, erfassen dürfen.

Ein weiteres Problem stellen Cyberkriminelle dar, die den stetigen Datenfluss ausnutzen, indem sie Daten stehlen oder manipulieren. Hacker könnten beispielsweise versuchen, Transportunternehmen zu erpressen oder gestohlene Informationen gewinnbringend zu verkaufen.

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