Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Erster elektrischer Fernbus im Linienverkehr

Der mit Elektromotoren betriebene Omnibus verkehrt viermal täglich zwischen Mannheim und Frankfurt und spart etwa 82 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein.

Blauer Elektrobus im Wald (© Flixbus)Auf der rund 115 Kilometer langen Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt ist neuerdings ein elektrisch betriebenes Fahrzeug von Flixbus unterwegs. Der Bus des chinesischen Herstellers BYD spart laut des Reiseunternehmens 100 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einem Dieselbus ein. Das wären etwa 82 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr.

Der vom Unternehmen eingesetzte E-Omnibus ist 12,3 Meter lang, wiegt leer 14 und maximal beladen 25,4 Tonnen und verfügt über 40 Sitzplätze. Ausgestattet ist er mit zwei 180 kW (245 PS) starken Elektromotoren, die über ein Drehmoment-Maximum von je 1.500 Nm verfügen. Mit einer Batterieladung kann er laut Hersteller bis zu 320 Kilometer zurücklegen.

Trotz verschiedener Fördermaßnahmen und Erlasse stehen Transport- und Reiseunternehmen, die elektrische Nutzfahrzeuge einsetzen wollen, allerdings noch vor großen Problemen. Oft sind die Anschaffungskosten hoch: So kostet der elektrische Reisebus mindestens eine halbe Million Euro und ist damit doppelt so teuer wie ein vergleichbares Modell mit Dieselmotor. Gleichzeitig stellen die Ladeinfrastruktur und auch die bisher mangelhafte Reichweite der Fahrzeuge die Unternehmen vor große Herausforderungen in Planung und Logistik.

Pressemitteilung Flixbus 

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