Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Zusätzliche Lkw-Kontrollen in Tirol angekündigt

Die Zahl der sogenannten Prüftage im Jahr, an denen die Behörden im österreichischen Bundesland Tirol Lastkraftwagen kontrollieren, sollen von 114 auf 116 steigen.

Brenner Tirol, © auergraphics - FotoliaDas entspricht einer Zunahme von 30 Prozent. Laut Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe ist es jedoch nicht Ziel der Maßnahme, die Anzahl der Nutzfahrzeuge, die die Region durchqueren, weiter einzuschränken. Vielmehr gehe es darum, die Sicherheit des Transit-Schwerverkehrs zu verbessern. So sollen die Beamten bei den zusätzlichen Unterwegskontrollen vor allem den technische Zustand der Fahrzeuge unter die Lupe nehmen. Sind diese mangelhaft ausgerüstet und stellen ein Sicherheitsrisiko dar, müssen Fahrer den Truck erst einmal stehen lassen und sich um seine Instandsetzung kümmern. Ist das vor Ort nicht möglich, droht der Entzug von Kennzeichen und Zulassungsschein.

Als mögliche Kontrollpunkte gelten unter anderem die Verkehrskontrollplätze in Radfeld, Kundl, am Brenner, in Musau, Leisach und Nauders. Ebenfalls in Frage kommen die Parkplätze entlang der Autobahnen rund um Imst, Inzing, Ampass, Vomp und Nösslach sowie die Bundesstraßen bei Seefeld, Kundl, Hall i. T., Achenkirch, Nassereith, Going, Itter, Schlitters, Ehrwald und Imst.

Bereits im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass bei weiten nicht alle Lastkraftwagen die geltenden Anforderungen erfüllen: Insgesamt 402 Lkw haben schwere Mängel aufgewiesen. In 250 Fällen haben die Prüfungen zudem sicherheitsrelevante Probleme und „Gefahr in Verzug“ ergeben. 356 Berufskraftfahrer ist es darüber hinaus untersagt worden, weiterzufahren und 122 Trucks haben ihr Kennzeichen eingebüßt.

meinbezirk.at: LKW-Kontrollen – 30% mehr LKW-Kontrolltage in Tirol

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