Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

EU will Batteriefertigung fördern

In enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedstaaten will die Europäische Union die Herstellung von Batterien auf nationaler Ebene fördern.

Batterienproduktion für Hybridfahrzeuge, © afishman64  - Adobe StockMit der Maßnahme wollen die zuständigen Politiker Unternehmen die Möglichkeit geben, über Ländergrenzen hinweg miteinander zu kooperieren. Davon erhoffen sie sich, dass Firmen zukünftig auch risikoreichere Projekte angehen, die den von der Branche erhofften technologischen Durchbruch bringen. Hintergrund ist, dass insbesondere die Hersteller von Elektrofahrzeugen leistungsstärkere Akkumulatoren benötigen. Aber auch die generelle Nachfrage nimmt stetig zu.

So sind aktuellen Prognosen zufolge bis 2025 mindestens 20 zusätzliche große Produktionsanlagen notwendig, um den Bedarf innerhalb Europas zu decken. Auch gehen die Experten davon aus, dass sich der Wert des Batteriemarktes im gleichen Zeitraum auf 250 Milliarden Euro pro Jahr erhöht. Um die Versorgung dauerhaft sicherzustellen, sind daher mehr Investitionen notwendig. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission bereits im Dezember 2018 insgesamt 1,75 Milliarden Euro für ein Gemeinschaftsprojekt im Fachbereich Mikroelektronik bereitgestellt. Eine Verschiebung der Wettbewerbsbedingungen zugunsten bestimmter Betriebe innerhalb des europäischen Staatenbundes soll es durch die Förderung jedoch nicht geben.

European Battery Alliance (EN)

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