Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Stau-Ranking 2018 veröffentlicht

Wie auch im Vorjahr steht Hamburg an der Spitze der deutschen Städte mit den längsten Verkehrsbehinderungen.

Stau in Hamburg (© Kara - Adobe Stock) Dem Kartenhersteller TomTom zufolge hat die Elbmetropole ein durchschnittliches Stauniveau von 33 Prozent. Das heißt, dass Fahrzeugführer für eine Strecke von eigentlich 60 Minuten rund 80 Minuten brauchen. Nach einer weiteren Hochrechnung des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V. steht ein Pendler, der morgens und abends jeweils eine halbe Stunde in Hamburg unterwegs ist, im Jahr insgesamt etwa 113 Stunden im Stau.

Der Hansestadt folgt Berlin mit einem Staulevel von 31 Prozent. Auf ein Jahr gerechnet verlieren Fahrer hier etwa 103 Stunden durch Verkehrsbehinderungen. Hinter der Hauptstadt liegen Bremen, Stuttgart und Nürnberg mit jeweils 30 Prozent. Die hohe Platzierung der fränkischen Stadt ist jedoch höchstwahrscheinlich auf den zeitlich begrenzten Ausbau der A73 zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist es in fast allen Städten zu weitaus mehr Verkehrsbehinderungen gekommen: So ist das Stauniveau in Hamburg und Berlin um jeweils 1 Prozent, in Nürnberg um 4 Prozent und in Bremen sogar um 5 Prozent gestiegen.

Die von TomTom errechneten Prozentzahlen sind Mittelwerte und basieren auf den Verkehrsdaten eines gesamten Jahres. Das bedeutet, dass motorisierte Verkehrsteilnehmer vor allem in Stoßzeiten durchaus mehr Zeit auf der Straße verlieren können. Die Daten für das Ranking stammen ausschließlich aus verbauten und externen Navigationsgeräten des Herstellers sowie von Smartphones. Aus diesem Grund sind die angegebenen Niveaus nur ungefähre Werte.

Traffic Index 2018: Ranking Deutschland

Zurück