Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

BMVI will CO2-Emissionen von Nutzfahrzeugen senken

Geht es nach dem Bundesverkehrsministerium (BMVI), sollen die Emissionen im Nutzfahrzeugsektor bis 2030 um ein Drittel reduziert werden.

Stehende Lkw (© Kara - Adobe Stock)Das Ziel des Ministeriums ist Teil eines 53 Maßnahmen umfassenden Katalogs, der sich an den Güterverkehr auf der Straße, der Schiene und dem Wasser richtet. Speziell im Nutzfahrzeugsektor soll ein neues Förderprogramm Anreize für Unternehmen schaffen, mehr auf Lkw mit alternativen Antrieben zu setzen. Geplant ist, dass der Staat bei neuen Fahrzeugen bis zu 40 Prozent der Mehrkosten übernimmt.

In Zukunft sollen auch leichte Lkw und Transporter zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen eine Förderung erhalten. Für diese Typen will der Bund darüber hinaus die Mautgebühren um bis zu 75 Prozent senken. Daneben plant die Regierung die Zahl der Wasserstofftankstellen zu erhöhen und weitere Strecken mit elektrischen Oberleitungen auszustatten. Ein Beispiel für Elektro-Autobahnen ist der E-Highway in Hessen.

Rund 18,5 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland stammen aus dem Verkehr. Das entspricht umgerechnet etwa 163 Tonnen Treibhausgas. Diese müssen bis 2030 auf 95 bis 98 Tonnen sinken, wobei im Nutzfahrzeugsektor 17 bis 18 Tonnen CO2 wegfallen sollen.

Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums

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