Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Mehr Verkehrstote auf deutschen Straßen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist 2018 die Zahl der Verkehrstoten um drei Prozent gestiegen.

Unfall zweier Autos (© Uzfoto - Adobe Stock)So sind im Jahr 2018 insgesamt 3.275 Menschen tödlich im Straßenverkehr verunglückt, im Jahr davor sind es noch 3.180 gewesen. Mehr als 43 Prozent der Opfer haben sich dabei in einem Pkw befunden, obwohl die Zahl der getöteten Pkw-Insassen seit 2010 insgesamt stark gesunken ist. Um 16,8 Prozent gestiegen ist in den letzten neun Jahren hingegen die Zahl der verunglückten Radfahrer. Sie machen nun 14 Prozent aller Verkehrstoten aus. Fußgänger liegen ebenfalls bei knapp 14 Prozent, Fahrer eines Kraftrades bei 21 Prozent. Zudem handelt es sich bei gut fünf Prozent der Getöteten um Insassen eines Güterkraftfahrzeuges.

Auch die Zahl der Verletzten ist um eineinhalb Prozent gestiegen und liegt nun bei 396.000. Innerorts geschehen die meisten Unfälle, auf Landstraßen enden jedoch mehr tödlich als auf anderen Straßen. Hier haben über die Hälfte der Opfer ihr Leben verloren. Dies liegt an Risikofaktoren wie einer hohen Geschwindigkeit, schlechten Überholmöglichkeiten und einer fehlenden Trennung zum Gegenverkehr.

Das statistische Bundesamt hat im Jahr 2018 insgesamt 2.636.468 Verkehrsunfälle erfasst, allerdings nur solche, die auch polizeilich registriert worden sind. Auch das sind in etwa zwei Prozent mehr als 2017. Knapp 12 Prozent sind dabei mit Personenschäden einhergegangen. Hauptverursacher sind hier zu mehr als zwei Dritteln Pkw-Fahrer gewesen. Führer von Lkw und anderen Güterkraftfahrzeugen sind für sechs Prozent dieser Unfälle verantwortlich gewesen.

Pressemitteilung von Destatis: Straßenverkehrsunfälle 2018

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