Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Brennerverkehr: 10-Punkte-Plan zur Entlastung

Mit zehn Maßnahmen wollen Deutschland und Österreich die Belastungen durch den deutsch-österreichischen Grenz- und Brennerverkehr verringern.

Autobahnbrücke (© franke182 - Adobe Stock)Ziel ist es, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Wie kann das funktionieren?

  1. Österreich und Deutschland fordern von der Europäischen Kommission unter anderem, dass der Beihilferahmen erhöht wird. Dadurch sollen der kombinierte Verkehr und die „rollende Landstraße“ gefördert werden.
  2. Deutschland sagt zu, die zwei Terminals der DB Netz AG in München-Riem und Regensburg zu erweitern.
  3. Eine Arbeitsgruppe der Straßenstrukturbetreiber soll ein intelligentes LKW-Leitsystem gestalten.
  4. Das österreichische Bundesministerium für Verkehr plant, mit einer Mautbefreiung die Mautflucht zu bekämpfen. Umgehungsstraßen würden dadurch entlastet.
  5. Deutschland und Österreich sowie die EU-Kommission planen, die Wegekostenrichtlinie zu überarbeiten. Ziel ist eine gesamteuropäische Regelung mit nachhaltiger Lenkungswirkung.
  6. Österreich, Tirol und Deutschland werden gemeinsam die Themen Elektrifizierung, neue Antriebstechnologien und Digitalisierung voranbringen.
  7. Der gewerbliche Straßengüterverkehr soll mittels einer standardisierten Leit- und Sicherungstechnik im Rahmen des Europäischen Zugbeeinflussungssystems (ETCS) von München nach Kufstein schneller auf die Schiene verlagert werden.
  8. Deutschland beschleunigt den Ausbau des Nordzulaufs des Brenner-Basis-Tunnels (BBT).
  9. Die Kapazitäten auf der „rollenden Landstraße“ sollen von 206.000 auf 450.000 LKW pro Jahr erhöht werden.
  10. Es soll eine deutsch-österreichische Arbeitsgruppe geschaffen werden, die den Verkehr zwischen  Schiene und Straße effizient steuert.

Brenner-Verkehr: Deutschland und Österreich beschließen 10-Punkte-Plan

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