Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Staubilanz: 2,8 Milliarden Euro Kosten

Wie INRIX, ein Anbieter für Verkehrsanalysen, in seiner diesjährigen Verkehrsstudie ermittelt hat, verursachen Staus in deutschen Städten Kosten in Milliardenhöhe.

Stau in der Stadt (© Gina Sanders - Adobe Stock)Deutsche Autofahrer standen 2019 durchschnittlich mehr als 46 Stunden im Stau. Mit Abstand am problematischsten war die Situation für Münchner Fahrer. Sie mussten insgesamt 87 Stunden im Stau verbringen. Dahinter liegen die Städte Berlin und Düsseldorf, in denen 66 beziehungsweise 50 Stau-Stunden für Fahrer anfielen.

Rechnet man die verlorene Zeit in Kosten um, werden hohe Verluste erkennbar. So entstanden in München im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von 774 Euro pro Autofahrer, was eine Gesamtsumme von 405 Millionen Euro ergibt. Noch gravierender war die Situation in Berlin. Hier entstanden pro Fahrer zwar nur Kosten in Höhe von 587 Euro, aufgrund der deutlich größeren Bevölkerung summierten sich diese jedoch auf 792 Millionen Euro. In Düsseldorf lagen die Kosten immerhin noch bei 98 Millionen Euro insgesamt und 445 Euro pro Person. Bundesweit beliefen sich die totalen Kosten auf 2,8 Milliarden Euro.

Angesichts dieser Verluste und mit Blick auf das anhaltende Wachstum der Städte urteilt INRIX, dass hier Handlungsbedarf bestünde. „Die Ergebnisse machen deutlich, dass Städte stetig weiter daran arbeiten müssen, den Wandel in der Mobilitätslandschaft voranzutreiben und den Verkehrsfluss zu optimieren“, so der Anbieter für Verkehrsanalysen.

Pressemitteilung zur INRIX Verkehrsstudie

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