Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

Transportbranche: Maßnahmen gegen das Coronavirus

Die BG Verkehr gibt Transportunternehmen und Kraftfahrern Ratschläge, wie sie die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus in Risikogebieten reduzieren können.

Lkw auf Autobahn (© fabio lamanna – Adobe Stock)Damit sich Mitarbeiter nicht gegenseitig mit dem Coronavirus infizieren, schicken derzeit viele Unternehmen ihre Beschäftigten ins Homeoffice. Diese Möglichkeit besteht in der Transportbranche nur für wenige Mitarbeiter. Viele Fahrer sind nach wie vor in Risikogebieten unterwegs oder sind innerhalb der letzten 14 Tage von dort zurückgekehrt. Viele wissen nicht, wie sie sich im Risikogebiet vor einer Infektion schützen können und welche Schritte sie nach ihrer Rückkehr befolgen sollten. Antworten auf diese Fragen geben nun die Betriebsärzte der BG Verkehr.

In Risikogebieten sollte demnach unnötiger Kontakt mit Mitmenschen vermieden werden. Fahrer sollten an Verladestationen aufs Händeschütteln verzichten und einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu Kontaktpersonen einhalten. Zudem sei es sicherer, Mahlzeiten mitzuführen statt sie an Raststätten oder in Restaurants zu sich zu nehmen. Nach der Rückkehr sollten Fahrer auch ohne Symptome den Kontakt zu anderen Personen einschränken. Treten nach Rückkehr innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auf, sollten Betroffene nach telefonischer Anmeldung und Absprache einen Arzt aufsuchen und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Beim Verdacht einer Infektion muss das entsprechende Fahrzeug zudem vor dem erneuten Gebrauch desinfiziert werden. Für eine chemische Desinfektion eignen sich Mittel mit den Wirkungsbereichen „begrenzt viruzid“, „begrenzt viruzid PLUS“ und „viruzid“.

Eine Liste der Risikogebiete sowie die Gesamtübersicht der Verhaltenstipps können Interessierte über die untenstehenden Links aufrufen.

Corona: Risikogebiete
BG Verkehr: Tipps für Unternehmen der Verkehrswirtschaft und ihre Beschäftigten

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