Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

KEP-Studie 2020 veröffentlicht

Wie die diesjährige KEP-Studie, beauftragt vom Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK), zeigt, konnte die KEP-Branche im Jahr 2019 neue Rekorde verzeichnen.

KEP-Faher mit Klemmbrett vor Transporter (© VAKSMANV - Adobe Stock)So erreichte das Sendungsvolumen im vergangenen Jahr mit 3,65 Milliarden Sendungen eine neue Höchstmarke. 2019 wurden im Vergleich zum Vorjahr 3,8 Prozent mehr Sendungen zugestellt. Pro Zustelltag entspricht das 12 Millionen Sendungen für 7 Millionen Empfänger. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits seit dem Jahr 2000 besteht. Seitdem hat sich das Sendungsvolumen insgesamt mehr als verdoppelt. Verglichen mit 2018 ist auch der Gesamtumsatz um 4,4 Prozent gewachsen und es sind 6.000 Menschen zusätzlich in der Branche beschäftigt.

Insbesondere das Business-to-Consumer-Geschäft spielt eine wichtige Rolle. 2019 hat es um 8,6 Prozent zugenommen. Gleichzeitig ist das Business-to-Business-Geschäft jedoch um 2,8 Prozent gesunken. Trotzdem machten B2B-Sendungen im vergangenen Jahr immer noch 44 Prozent aller Sendungen aus. Zudem habe sich die KEP-Branche während der aktuellen Corona-Pandemie als essentiell für die gewerbliche Wirtschaft herausgestellt und versorge Unternehmen vor allem in Städten und Ballungsräumen zuverlässig mit Waren und Gütern. „Das untermauert die Systemrelevanz der KEP-Branche, erst recht in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie“, so Marten Bosselmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket & Expresslogistik (BIEK).

Trotz Unsicherheiten fällt die Wachstumsprognose bis 2024 daher zuversichtlich aus. Die Autoren der Studie rechnen weiterhin mit einem Wachstum von 3,6 bis 4,2 Prozent jährlich, allerdings abhängig von den konkreten Auswirkungen von Corona.

KEP-Studie 2020 – Analyse des Marktes in Deutschland
(PDF, 6,7 MB)

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